Die F-Jugend zu Gast in Wiesbaden
Am Frühen Sonntagmorgen ging es zum Spielfest der HSG VFR Eintracht/Wiesbaden. 10 Uhr war dort Spielfestbeginn. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm sollte auch unser erstes Spiel sein. Gegner war das Team von der mJSG Schwarzbach. Dass wir nach den Ferien nur einmal Training hatten zeigte sich in den ersten Minuten des Spiels deutlich. Es dauerte bis zum Rückstand von 4:1, ehe wir ins Spiel fanden. Nun hielten auch die Torleute besser und so konnten wir nach Ablauf der Spielzeit (15 min) den ersten Sieg mit 8:6 feiern.
Nach zwei Spielen Pause in dem die Kinder den Spielparcours erforschen konnten, ging es gegen den Gastgeber aus Wiesbaden weiter. Alle Kinder wollten Spielzeit und bekamen sie auch. Auf dem Feld war es ziemlich ausgeglichen, es ging hin und her, beide Mannschaften hatten schöne Zuspiele, Treffer und gute Torwartleistungen. Am Ende hatten wir die bessere Chancen-Verwertung und siegten mit 12:9.
Nach weiteren zwei Spielen Pause ging es im letzten Duell gegen die TuS Nordenstadt. Hier zeigte Moritz im Tor eine super Leistung und so konnten wir auch dieses mit 10:6 gewinnen.
Neben der Siegerurkunde gab es natürlich auch wieder Medaillen und Süßigkeiten. Der mitgereiste Fananhang war sehr groß und begeistert von den Leistungen der Kinder.
Mit dabei waren: C. Hildmann, C. Marcus, M. Wahl, B. Zengeler(3), D. Lino(3), L. Heske(1), N. Hütte(2), A. Becker, M. Fangmann(5), S. Rockel(2), A. Rockel und J. Blasch(14)
Christine
Licht und Schatten!
Beim heutigen Auswärtsspiel gegen Sachsenhausen muss es „Schatten und Licht“ heißen. Beim ersten Aufeinandertreffen im Hinspiel standen der TG Sachsenhausen nur 6 Spieler zur Verfügung, heute hatten sie 13 auf ihrer Seite, also auch eine gut gefüllte Bank. Wir waren wieder einmal mit 16 Kindern angereist.
Von Beginn an zeigte sich, dass der Gastgeber aggressiv in diesem Spiel zur Sache gehen würde, es wurde geklammert, gestoßen sowie nach Ball und Händen geschlagen. Wir dagegen waren im Vergleich in unserem Abwehrverhalten zu harmlos und oft zu weit weg von den Gegenspielern. So hatten sie genug Platz, um sich mit Geschwindigkeit oder einer Körpertäuschung durchzusetzen.
Bis zum 3:3 konnten wir noch mithalten, dann zogen sie Tor um Tor davon zum Halbzeitstand 8:4 und nach Torpunkten 40:12. Die erste Hälfe war unser Schatten in dieser Saison, wir waren dem Gegner in den meisten Belangen unterlegen. In der Pause war es sehr still in der Kabine, alle mussten einmal gut durchatmen. Dann beschworen wir uns, nicht einfach aufzugeben und im Gedanken einfach bei 0:0 zu starten.
Und tatsächlich, beim Spiel über das gesamte Feld konnten wir doch zeigen, was wir können. Eins um andere Mal entschärfte Valentin im Tor mit Glanzparaden eine Vielzahl an gegnerischen Tormöglichkeiten und so kamen wir nochmals auf 9:11 heran. Ein Penalty für die Gegner war gepfiffen. Weder die Kinder noch die Schiedsrichterin wussten was zu tun ist. Ja, die Regeln bei der E-Jugend sind speziell. Doch wir hatten noch einige Fehlwürfe und Sachsenhausen konnte bis zum Endstand von 17:11 (119:66 Torpunkte) davonziehen. Wenn man nur die zweite Halbzeit sehen möchte, war dies das Licht, diese hätten wir mit 21:18 Torpunkten gewonnen.
In der Tabelle bleiben wir trotz dieser Niederlage weiter auf dem zweiten Platz, da wir das Hinspiel höher gewonnen haben und die Tordifferenz besser ist. Der Fokus im Training wird im Abwehrverhalten liegen.
Es spielten: L. Raschke, E. Heckmann, V. Schlotheim, M. Wigand(2), L. Vogl(3), V. Hütte (Tor), L. Link (2), E. Reinfelder, J. Blasch, J. Siegberg, S. Normann(1), V. Hildmann, A. Jafari(1), N. Fangmann(2), M. Jakisa und B. Ovcak
Am nächsten Sonntag ist die TSG Usingen um 12:00 Uhr zu Gast in der Kahlbachhalle.
HP
Der Auftakt ins neue Jahr begann mit einer knappen Niederlage, doch die ersten 10 Minuten verliefen ausgeglichen (5:6). Dann zog Hochheim/Wicker zur Pause auf 16:12 davon. In der Abwehr fehlte zeitweise der Zugriff, wodurch sich der Gegner im weiteren Verlauf absetzen konnte und die zweite Hälfte mit 20:16 endete. Endstand 36:28.
Trotz der klare Niederlage gibt esPositive:
Ausblick:
Wir nehmen die Lektionen mit ins nächste Spiel und starten motiviert ins neue Jahr – gemeinsam schaffen wir das!
Nach einer kurzen, aber intensiven Wintervorbereitung stand für die HSG Neuenhain/Altenhain das letzte Spiel der Hinrunde auf dem Programm. Die Partie war in gleich zweierlei Hinsicht ein echtes Highlight: Zum einen das prestigeträchtige Nachbarschaftsderby, zum anderen das direkte Duell des Tabellendritten gegen den Tabellenvierten.
Trotz der großen Vorfreude musste die HSG bereits beim Aufwärmen einen ersten Rückschlag hinnehmen. Torhüter Andrius verletzte sich unglücklich, sodass frühzeitig klar wurde, dass Christoph „Hubi“ Huber die volle Verantwortung übernehmen und über die gesamten 60 Minuten das Tor der HSG hüten würde.
Eine Situation, die das Team sichtbar zusammenschweißte – und die im weiteren Spielverlauf noch eine entscheidende Rolle spielen sollte.
In einem von der ersten Minute an intensiven und hochklassigen Derby zwischen dem Tabellendritten und dem Tabellenvierten zeigte die HSG Neuenhain/Altenhain eine reife und geschlossene Mannschaftsleistung und sicherte sich verdient zwei wichtige Punkte. Die Begegnung hielt, was die Ausgangslage versprach: Tempo, Emotionen und Spannung bis in die Schlussphase.
Beide Mannschaften begegneten sich zu Beginn auf absoluter Augenhöhe. Die HSG war von Anfang an präsent, verteidigte konzentriert und fand schnell zu ihrem Spielrhythmus. Im Angriff wurde geduldig agiert, während in der Defensive konsequent gearbeitet wurde. Früh zeigte sich jedoch, dass an diesem Abend ein Akteur besonders herausragen sollte: HUBI!
Mit zahlreichen starken Paraden – sowohl aus dem Positionsspiel als auch in freien Wurfaktionen – avancierte Huber im weiteren Spielverlauf zum entscheidenden Rückhalt seiner Mannschaft. Immer wieder nahm er dem Gegner klare Torchancen und gab der HSG damit Sicherheit und zusätzliche Energie für das eigene Spiel nach vorne.
Offensiv übernahmen Patrick Munder und Erik Rineck Verantwortung und führten das Team mit Durchschlagskraft und Übersicht. Unterstützt von Sebastaian Henze auf der Mitte. Durch viele variablen Aktionen aus dem Rückraum und über die Außen erspielte sich Neuenhain/Altenhain zur Pause eine verdiente Führung.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Derby umkämpft. Der Gegner versuchte mehrfach, das Spiel zu drehen, doch die HSG hielt geschlossen dagegen. Wenn es brenzlig wurde, war erneut auf „Hubi“ Verlass, der auch in der entscheidenden Phase mit spektakulären Paraden den Unterschied machte und endgültig zum Matchwinner wurde.
In der Schlussphase bewies die HSG zudem Nervenstärke. Wichtige Treffer durch Nass, Marxer, Krso und Kullmann sorgten dafür, dass der Vorsprung souverän über die Zeit gebracht wurde.
Am Ende stand ein emotionaler Derbysieg, der weit über die zwei Punkte hinaus Bedeutung hat. Mit diesem Erfolg hat sich die HSG Neuenhain/Altenhain im oberen Tabellenbereich festgebissen und ein klares Signal im Kampf um die Spitzenplätze gesetzt.
Ein besonderes Lob gilt zudem Trainer David Casselmann, der mit einer klaren Linie und großem taktischem Gespür überzeugte. Sein Spielkonzept wurde von der Mannschaft über die gesamten 60 Minuten konsequent umgesetzt und erwies sich gerade in den entscheidenden Phasen als ausschlaggebend.
Für Casselmann selbst hatte dieser Erfolg eine besondere Bedeutung: Im vierten Anlauf gelang ihm damit sein erster Derbysieg auf der Trainerbank der HSG Neuenhain/Altenhain – ein Meilenstein, der die positive Entwicklung der Mannschaft unter seiner Führung eindrucksvoll unterstreicht.
Ein Sieg der Geschlossenheit – getragen von einer starken Defensive, einem konzentrierten Angriffsspiel und einem überragenden Christoph „Hubi“ Huber im Tor.
Am Samstag startet die Rückrunde um 18:30h in der Kahlbachhalle gegen die TSG Eddersheim.