Momentan befinden wir uns in einer schwierigen Phase. Die Abwehr verpasst uns derzeit die nötige Intensität, um dem Gegner wirklich Paroli zu bieten. Ohne eine konsequente Defensivarbeit fehlt dem gesamten Spiel der nötige Rückhalt, und diese Unstimmigkeiten ziehen sich durch die gesamte Partie.
Der Auftakt war noch vielversprechend. Wir gingen früh in Führung und führten zu einem Zeitpunkt 9:7, was Zuversicht vermittelt hat. Doch danach kippt das Spiel: Goldstein/Schwanheim schaffte es, unseren Rhythmus zu brechen, und zog davon. Die Gäste nutzten unsere Schwächen, setzten sich ab und ließen sich die Führung danach nicht mehr abnehmen. Am Ende steht 26:33 auf der Anzeigetafel.
Aus diesem Spiel ziehen wir zwei klare Lehren: erstens, die Defensive muss wieder stabil stehen und mit mehr Aggressivität, Antizipation und Absprachen arbeiten; zweitens, unsere Handschrift im Umschaltspiel muss wiedererkennbar sein, damit wir in der Offensive vermehrt Druck erzeugen und klare Abschlüsse erzwingen.
Ausblick: Als Nächsten steht noch der Einsatz in Holzheim auf dem Plan. Die Runde geht danach zu Ende. Wir werden die Runde analysieren, jeden Fehler nüchtern aufarbeiten und gezielt an Defensivstrukturen, Absprachen im Angriff sowie der Abschlussquote arbeiten. Danach richten wir unseren Fokus auf die Vorbereitung für die Quali 26/27. Es wird nicht langweilig — es wird harte Arbeit, um wieder in Form zu kommen.
Vorletztes Spiel der Saison in Nied!
Wie schon im Hinspiel verliefen die ersten Minuten sehr ausgeglichen. Bis zum 2:2 konnte der Gastgeber Eintracht Frankfurt 4 zwei Mal in Führung gehen. Nach diesem Spielstand war die Mannschaft auf den Gegner gut eingestellt. Jetzt übernahmen wir das Spiel, schnell stand es 2:5 für uns. Ganz konnten wir den besten Spieler mit der Rückennummer 8 nicht ausschalten und so erspielten sie sich weitere Möglichkeiten. Unsere Torhüter Valentin Hütte in der ersten und Maxi Wigand in der zweiten Halbzeit konnten mit überragenden Paraden einen Großteil der Würfe entschärfen. Nach dem 3:5 kamen wir so richtig ins Rollen, Tor auf Tor folgten zum 3:8, 3:14 bis hin zum Pausenstand von 4:17 und dabei ließen wir noch etliche Tormöglichkeiten liegen. Wir hätten zur Pause schon locker 24 Tore machen müssen.
Dementsprechend war die Ansprache bis auf die vergebenen Torchancen sehr positiv und kurz. Das Einzige, dass Benni und ich als Aufgabe dem Team mitgaben, war, die 30-Tore-Marke zu knacken.
Unsere Kinder legten gleich von Beginn der zweiten Halbzeit alles darauf an, dies zu schaffen. Torfolgen waren jetzt 4:19, 5:21, 7:23, 8:25. Das achte Tor war dann auch das Letzte, das sie erzielen konnten. Wie schon geschrieben, war Maxi nicht mehr zu überwinden und tatsächlich erzielte Luis eine Minute vor Schluss das ersehnte 30. Tor. Und das war noch nicht mal das Letzte, es folgte noch Nr. 31.
Die Gastgeber hatten 10 Spieler auf ihrer Seite und so lag der Multiplikator im Höchstfall auch nur bei 10. Entstand war dann nach Torpunkten 32:310 für uns, schade, dass dies beschränkt ist, denn wir hatten heute tatsächlich 12 von 16 möglichen Schützen. Und wieder konnte es durch die Halle schallen „Auswärtssieg Auswärtssieg“. Danke auch wieder an die vielen mitgereisten Fans - heute hatten wir auch wieder die größere Fangemeinde.
Beste Genesungswünsche gehen an Johannes, der sich in der zweiten Halbzeit am Arm verletzt hat und leider 4 Wochen pausieren muss..
Es spielten: L. Raschke(1), E. Heckmann(1), V. von Schlotheim(1), M. Wigand(5,Tor), L. Bergner, L. Vogl(2), V. Hütte(2), L. Link(7), J. Siegberg, S. Normann(2), V. Hildmann(3), B. Ovcak(4), A. Jafari(2), N. Fangmann(1), H. Dietz und F. Goedel
Am nächsten Sonntag findet dann das letzte Spiel der Saison 2025/26 um 14:00 Uhr in Seckbach gegen Eintracht Frankfurt statt.
HP
Starke Reaktion nach ersten Schwächen!
Hatte der Gastgeber im Hinspiel nur 8 Kinder zur Verfügung, so konnten sie heute aus dem Vollen schöpfen: 15 Kinder waren im Kader der FTG Frankfurt. Wir reisten mit 17 Kindern und einer großen Fanschar an, kurz vor Beginn mussten wir noch ein Kind aus der Aufstellung streichen, da nur 16 eingetragen werden dürfen. Leni und der trotz Verletzung mitgereiste Niklas durften aber mit auf die Bank zur Unterstützung.
Es zeigte sich von Anfang an, dass es heute auf keinen Fall ein leichtes Spiel werden würde. Gegenüber dem Hinspiel hatten sich die Frankfurter auf allen Positionen deutlich verbessert. Und so wechselte in den ersten 10 Minuten die Führung auf beiden Seiten 0:1, 1:2, 3:2, 4:2 bis zum 4:4. Jetzt hatten wir eine sehr starke Phase konnten aber die frei vor dem Tor erspielten Möglichkeiten nicht nutzen und warfen 6-mal in Folge direkt auf den Torwart. Hätte der Gastgeber in dieser Zeit ihre Chancen besser genutzt, hätten sie einen deutlichen Vorsprung herausspielen können. Doch Valentin war wieder einmal überragend im Tor und was er nicht halten konnte, pfiff der sehr gute Schiedsrichter meist wegen Kreis ab. Und so ging es mit 6:6 und 36:30 Torpunkten für den Gastgeber in die Pause.
Auch im zweiten Abschnitt konnte sich kein Team absetzen, bis zum 9:9 wechselte die Führung hin und her. Dann konnten wir uns auf 9:11 und im Anschluss auf 10:12 mit zwei Toren davonstehlen. Doch leider täuschte der Vorsprung etwas, denn die FTG Frankfurt hatte zu diesem Zeitpunkt schon 8 Torschützen zu vermelden. So stand es 10 Minuten vor Schluss 80:60 Torpunkte für sie. Im Team-Time-Out wechselten wir Maxi für Valentin ins Tor und es dauerte auch nicht lange bis er sich als weiterer Torschütze eintragen konnte zum 11:13. Vier Minuten vor Schluss fehlten uns immer noch zwei Schützen, zu diesem Zeitpunkt sahen wir trotz der zwei Tore Vorsprung als Verlierer aus.
Die Mannschaft und auch die Fangemeinde wollten das nicht hinnehmen. Durch die Anfeuerungsrufe „HSG, HSG“ die durch die Halle schallten, konnten wir noch einmal zulegen und 2 Minuten vor Ende auch bei den Torschützen auf 8 stellen. Bei einem Spielstand von 14:16 waren wir auf einmal wieder vorne mit 112:128 Torpunkten. In der letzten Spielminute bekam der Gastgeber noch einen Penalty. Natürlich lief ein Spieler der bis dahin noch kein Tor getroffen hatte, an. Doch Maxi konnte den gut geworfen Ball halten! Hätte er zum 15:16 getroffen, wäre die FTG Sieger mit 135:128 gewesen. Doch wir konnten am Ende den Sieg für uns beanspruchen. Unter großem Applaus feierte die Mannschaft hüpfend im Kreis mit „Auswärtssieg Auswärtssieg“. Maxi zeigte in den letzten 10 Minuten eine hervorragende Leistung im Tor.
Es spielten: L. Raschke, E. Heckmann, V. v. Schlotheim(1), M. Wigand(2,Tor), L. Vogl(4), V. Hütte (1,Tor), L. Link (4), E. Reinfelder(1), J. Siegberg, J. Blasch, S. Normann(2), E. Ankerst, L. Todorovic, K. Reinfelder, A. Jafari und B. Ovcak(1)
Am nächsten Samstag spielen wir um 10:00 Uhr in Nied gegen Eintracht Frankfurt 4.
HP
Wir hatten uns mehr vorgenommen.
Erste Halbzeit Der Start fiel uns nicht leicht. Petterweil setzte im Mittelpunkt auf eine kompakte Abwehr und eine strukturierte Angriffsreihe, die immer wieder Lücken fand. Unsere Abwehr arbeitete phasenweise zu zaghaft, wodurch der Gegner zu einfachen Toren kam. Im Angriff fehlte die nötige Entschlossenheit: Entscheidungen wurden zu spät getroffen, Passwege lieferten nicht die nötige Präzision, und der Abschluss blieb zu häufig erheblich hinter dem Anspruch zurück. Schon früh zeigte sich, dass wir heute Schwierigkeiten hatten, Tempo in das Spiel zu bekommen, sodass Petterweil das Heft des Handelns in der eigenen Hand behielt. Auch die zweite Halbzeit lief nicht wirklich besser.
Endstand: 20:33
Was gut lief...
Was verbessert werden muss:
Ausblick Die nächsten beiden Begegnungen bieten eine gute Gelegenheit, die aufgezeigten Punkte umzusetzen. Fokus liegt auf einer stabileren Defensive, klaren Absprachen im Angriff und einer höheren Abschlussquote. Mit einer geschlossenen Teamleistung kann die Positivität wieder zurückkommen.
Endnote Eine bittere Niederlage, aber auch eine Lernchance:
Die Mannschaft hat Potenzial, das sie in den kommenden Spielen abrufen muss. Wir arbeiten daran, Schritt für Schritt wieder zu einer formstarken Spielweise zu finden.