Starke Reaktion nach ersten Schwächen!
Hatte der Gastgeber im Hinspiel nur 8 Kinder zur Verfügung, so konnten sie heute aus dem Vollen schöpfen: 15 Kinder waren im Kader der FTG Frankfurt. Wir reisten mit 17 Kindern und einer großen Fanschar an, kurz vor Beginn mussten wir noch ein Kind aus der Aufstellung streichen, da nur 16 eingetragen werden dürfen. Leni und der trotz Verletzung mitgereiste Niklas durften aber mit auf die Bank zur Unterstützung.
Es zeigte sich von Anfang an, dass es heute auf keinen Fall ein leichtes Spiel werden würde. Gegenüber dem Hinspiel hatten sich die Frankfurter auf allen Positionen deutlich verbessert. Und so wechselte in den ersten 10 Minuten die Führung auf beiden Seiten 0:1, 1:2, 3:2, 4:2 bis zum 4:4. Jetzt hatten wir eine sehr starke Phase konnten aber die frei vor dem Tor erspielten Möglichkeiten nicht nutzen und warfen 6-mal in Folge direkt auf den Torwart. Hätte der Gastgeber in dieser Zeit ihre Chancen besser genutzt, hätten sie einen deutlichen Vorsprung herausspielen können. Doch Valentin war wieder einmal überragend im Tor und was er nicht halten konnte, pfiff der sehr gute Schiedsrichter meist wegen Kreis ab. Und so ging es mit 6:6 und 36:30 Torpunkten für den Gastgeber in die Pause.
Auch im zweiten Abschnitt konnte sich kein Team absetzen, bis zum 9:9 wechselte die Führung hin und her. Dann konnten wir uns auf 9:11 und im Anschluss auf 10:12 mit zwei Toren davonstehlen. Doch leider täuschte der Vorsprung etwas, denn die FTG Frankfurt hatte zu diesem Zeitpunkt schon 8 Torschützen zu vermelden. So stand es 10 Minuten vor Schluss 80:60 Torpunkte für sie. Im Team-Time-Out wechselten wir Maxi für Valentin ins Tor und es dauerte auch nicht lange bis er sich als weiterer Torschütze eintragen konnte zum 11:13. Vier Minuten vor Schluss fehlten uns immer noch zwei Schützen, zu diesem Zeitpunkt sahen wir trotz der zwei Tore Vorsprung als Verlierer aus.
Die Mannschaft und auch die Fangemeinde wollten das nicht hinnehmen. Durch die Anfeuerungsrufe „HSG, HSG“ die durch die Halle schallten, konnten wir noch einmal zulegen und 2 Minuten vor Ende auch bei den Torschützen auf 8 stellen. Bei einem Spielstand von 14:16 waren wir auf einmal wieder vorne mit 112:128 Torpunkten. In der letzten Spielminute bekam der Gastgeber noch einen Penalty. Natürlich lief ein Spieler der bis dahin noch kein Tor getroffen hatte, an. Doch Maxi konnte den gut geworfen Ball halten! Hätte er zum 15:16 getroffen, wäre die FTG Sieger mit 135:128 gewesen. Doch wir konnten am Ende den Sieg für uns beanspruchen. Unter großem Applaus feierte die Mannschaft hüpfend im Kreis mit „Auswärtssieg Auswärtssieg“. Maxi zeigte in den letzten 10 Minuten eine hervorragende Leistung im Tor.
Es spielten: L. Raschke, E. Heckmann, V. v. Schlotheim(1), M. Wigand(2,Tor), L. Vogl(4), V. Hütte (1,Tor), L. Link (4), E. Reinfelder(1), J. Siegberg, J. Blasch, S. Normann(2), E. Ankerst, L. Todorovic, K. Reinfelder, A. Jafari und B. Ovcak(1)
Am nächsten Samstag spielen wir um 10:00 Uhr in Nied gegen Eintracht Frankfurt 4.
HP
Wir hatten uns mehr vorgenommen.
Erste Halbzeit Der Start fiel uns nicht leicht. Petterweil setzte im Mittelpunkt auf eine kompakte Abwehr und eine strukturierte Angriffsreihe, die immer wieder Lücken fand. Unsere Abwehr arbeitete phasenweise zu zaghaft, wodurch der Gegner zu einfachen Toren kam. Im Angriff fehlte die nötige Entschlossenheit: Entscheidungen wurden zu spät getroffen, Passwege lieferten nicht die nötige Präzision, und der Abschluss blieb zu häufig erheblich hinter dem Anspruch zurück. Schon früh zeigte sich, dass wir heute Schwierigkeiten hatten, Tempo in das Spiel zu bekommen, sodass Petterweil das Heft des Handelns in der eigenen Hand behielt. Auch die zweite Halbzeit lief nicht wirklich besser.
Endstand: 20:33
Was gut lief...
Was verbessert werden muss:
Ausblick Die nächsten beiden Begegnungen bieten eine gute Gelegenheit, die aufgezeigten Punkte umzusetzen. Fokus liegt auf einer stabileren Defensive, klaren Absprachen im Angriff und einer höheren Abschlussquote. Mit einer geschlossenen Teamleistung kann die Positivität wieder zurückkommen.
Endnote Eine bittere Niederlage, aber auch eine Lernchance:
Die Mannschaft hat Potenzial, das sie in den kommenden Spielen abrufen muss. Wir arbeiten daran, Schritt für Schritt wieder zu einer formstarken Spielweise zu finden.
Die HSG Neuenhain/Altenhain hat ihr Heimspiel gegen die SG Wehrheim/Obernhain mit einer überzeugenden Leistung deutlich für sich entschieden. Am Ende stand ein verdienter 40:26-Erfolg, bei dem die Mannschaft von Beginn an das Spiel kontrollierte und besonders offensiv viele Lösungen fand.
Nach einem kurzen Abtasten zu Beginn fanden wir schnell in unseren Rhythmus. Trotz eines frühen vergebenen Siebenmeters übernahmen wir zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Mit einer stabiler werdenden Abwehr und viel Tempo im Umschaltspiel setzten wir uns Schritt für Schritt ab. Immer wieder gelangen einfache Tore aus dem Tempospiel, während wir auch im Positionsangriff die richtigen Entscheidungen trafen. So konnten wir den Vorsprung bis zur Pause bereits deutlich auf 21:12 ausbauen.
Auch nach dem Seitenwechsel knüpfte die HSG an die gute Leistung an. Wir blieben konzentriert, spielten weiter mit hohem Tempo und fanden immer wieder Lücken in der gegnerischen Defensive. Zwar kam Wehrheim/Obernhain vereinzelt zu Treffern, doch wir hielten den Abstand konstant und ließen keine Spannung mehr aufkommen.
Mit der SG Wehrheim/Obernhain hatten wir aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Nach diesem souveränen Auftritt fragt man sich nun allerdings umso mehr, wie wir das Hinspiel überhaupt verlieren konnten. Die Mannschaft zeigte eine klare Reaktion, spielte konzentriert und setzte sich am Ende auch in dieser Höhe verdient durch.
In der Schlussphase zeigte sich erneut die geschlossene Mannschaftsleistung der HSG. Viele Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen und das Team hielt die Intensität bis zur letzten Minute hoch. Am Ende steht ein souveräner 40:26-Heimsieg, der eine starke Teamleistung und einen gelungenen Auftritt vor heimischem Publikum widerspiegelt.
Jetzt wartet jedoch bereits die nächste große Aufgabe: Am Sonntag, den 08.03.2026 um 17:30 Uhr, steht das Auswärtsspiel beim Tabellenführer TG Kastel an. Die HSG reist dabei zwar als Außenseiter zum Spitzenreiter, möchte aber an die starke erste Halbzeit aus dem Hinspiel anknüpfen – in der wir bereits gezeigt haben, dass wir auf dem Niveau der Gastgeber mithalten können. Ziel wird es sein, diese Leistung über die gesamte Spielzeit auf die Platte zu bringen,
Die HSG Neuenhain/Altenhain musste sich auswärts beim TV Petterweil II mit 28:32 geschlagen geben. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft im zweiten Durchgang Moral und kämpfte sich eindrucksvoll zurück, konnte den frühen Rückstand jedoch nicht mehr komplett aufholen.
Der Gastgeber erwischte den deutlich besseren Start und setzte sich schnell mit 4:1 und später 7:3 ab. Wir fanden in der Anfangsphase weder defensiv den nötigen Zugriff noch im Angriff die gewohnte Durchschlagskraft. Petterweil nutzte seine Chancen konsequent und baute die Führung bis zur Pause auf 16:8 aus. Zu viele einfache Gegentore und eine fehlende Konsequenz im Abschluss machten es uns schwer, ins Spiel zu kommen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG ein anderes Gesicht. Schritt für Schritt verkürzten wir den Rückstand und brachten mehr Tempo sowie Aggressivität auf die Platte. Spätestens ab der 45. Minute sorgte die Umstellung auf eine offensive 3-2-1-Abwehr für deutlich mehr Druck auf den Gegner. Ballgewinne und schnelles Umschaltspiel ermöglichten einfache Tore, wodurch wir uns Tor um Tor herankämpften.
In der Schlussphase war das Spiel plötzlich wieder offen. Wir verkürzten zwischenzeitlich auf drei Treffer und zwangen Petterweil zu Fehlern sowie Auszeiten. Der große Rückstand aus der ersten Halbzeit wog jedoch letztlich zu schwer. Trotz großem Kampf und verbesserter Defensive behielt der Gastgeber in den entscheidenden Momenten die Ruhe und brachte den Vorsprung über die Zeit.
Am kommenden Samstag, den 28.02., empfangen wir um 18:30 Uhr die SG Wehrh./Obernh. Mit diesem Gegner haben wir aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Dementsprechend freuen wir uns auf tatkräftige Unterstützung von den Rängen, um unserer Favoritenrolle gerecht zu werden und die nächsten zwei Punkte in eigener Halle zu behalten.