Momentan befinden wir uns in einer schwierigen Phase. Die Abwehr verpasst uns derzeit die nötige Intensität, um dem Gegner wirklich Paroli zu bieten. Ohne eine konsequente Defensivarbeit fehlt dem gesamten Spiel der nötige Rückhalt, und diese Unstimmigkeiten ziehen sich durch die gesamte Partie.

Der Auftakt war noch vielversprechend. Wir gingen früh in Führung und führten zu einem Zeitpunkt 9:7, was Zuversicht vermittelt hat. Doch danach kippt das Spiel: Goldstein/Schwanheim schaffte es, unseren Rhythmus zu brechen, und zog davon. Die Gäste nutzten unsere Schwächen, setzten sich ab und ließen sich die Führung danach nicht mehr abnehmen. Am Ende steht 26:33 auf der Anzeigetafel.

Aus diesem Spiel ziehen wir zwei klare Lehren: erstens, die Defensive muss wieder stabil stehen und mit mehr Aggressivität, Antizipation und Absprachen arbeiten; zweitens, unsere Handschrift im Umschaltspiel muss wiedererkennbar sein, damit wir in der Offensive vermehrt Druck erzeugen und klare Abschlüsse erzwingen.

Ausblick: Als Nächsten steht noch der Einsatz in Holzheim auf dem Plan. Die Runde geht danach zu Ende. Wir werden die Runde analysieren, jeden Fehler nüchtern aufarbeiten und gezielt an Defensivstrukturen, Absprachen im Angriff sowie der Abschlussquote arbeiten. Danach richten wir unseren Fokus auf die Vorbereitung für die Quali 26/27. Es wird nicht langweilig — es wird harte Arbeit, um wieder in Form zu kommen.